Trance

Trance | November 20, 2017 | By

Anleitung und Hintergrundinfos

Was bedeutet Trance

Eine Trance in ein Zustand, in dem wir vollkommen fokussiert auf etwas sind und alle anderen unwichtigen Informationen ausblenden. Das heißt, eigentlich bewegen wir uns den ganzen Tag durch verschiedene Trancezustände.

  • Wenn wir morgens aufwachen und uns noch im Halbschlaf befinden.
  • Wenn wir Autofahren.
  • Wenn wir in einem Buch versinken.
  • Wenn uns auf eine Unterhaltung konzentrieren.
  • Wenn wir fernsehen.
  • Wenn wir tagträumen.
  • Wenn wir abends im Bett liegen und unsere Gedanken kreisen.
  • Wenn wir wütend sind.
  • Wenn wir einen Lachflash kriegen.
  • Wenn wir schlafen.

 

All das sind verschiedene Trancezustände mit unterschiedlichen Eigenschaften. Was jedoch im allgemeinen Sprachgebrauch unter dem Begriff verstanden wird, ist ein Zustand der Meditation, in der der bewusste Verstand zur Ruhe kommt und wir deswegen einen sehr angenehmen Zustand von Entspannung, geistiger Klarheit, Weite und Wachheit erleben.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Glauben bekommen wir alles mit und haben selbst volle Kontrolle und Entscheidungsfreiheit. Gleichzeitig zeichnet sich dieser Zustand dadurch aus, dass unser Unterbewusstsein sehr aufnahmefähig ist und Informationen auf direktem Weg aufnimmt und speichert. Deswegen sind Trancen so wirkungsvoll, wenn wir uns Veränderung im Leben wünschen. Den Weg über den bewussten Verstand zu nehmen, dauert wesentlich länger, da er sich zwar für den Hauptakteur hält, allerdings in Wirklichkeit nur eine Nebenrolle in der Informationsverarbeitung einnimmt.

Die tiefe eines Trancezustands bestimmt sich besonders durch die vorhandenen Gehirnwellen.

Beta-Wellen sind die Gehirnwellen, die in unserem normalen, bewussten Zustand vorherrschend sind. Sinneseindrücke werden wahrgenommen und der bewusste Verstand ist aktiv.

Die langsameren Alpha-Wellen sind verbunden mit einem Zustand, indem sich unsere Aufmerksamkeit mehr nach innen richtet. Ein typisches Merkmal von leicht meditatitativen Zuständen oder leichter Trancen.  Der analytische Verstand ist weniger aktiv. Wir kennen diesen Zustand auch, wenn wir in Gedanken versunken sind und die Außenwelt ausblenden.

Theta-Wellen sind kennzeichnet für tiefere Trancezustände, in denen Veränderung leicht möglich sind. Der Körper befindet sich in einer tiefen Entspannung, fast wie im Schlaf. Der Geist ist hellwach und voll aufnahmefähig – besonders der Kontakt zum Unterbewusstsein ist hier leicht herzustellen. Wir können Informationen aus dem Unterbewusstsein abrufen oder neue Informationen im Unterbewusstsein verankern.

Delta-Wellen kennst du nicht bewusst, denn sie sind vorherrschend in der Tiefschlafphase.

Je mehr du dich in Meditationen und Trancen übst, desto mehr wirst du feststellen, dass du ganz intuitiv die Unterschiede dieser Zustände wahrnehmen kannst.

Vorteile von Trancen

  • Trancezustände haben viele Vorteile. Der Körper entspannt sich und kann so Blockaden lösen, heilen und regenerieren.
  • Je öfter wir uns in Meditation und Trance üben, desto entspannter wird unser Geist. Wir fühlen uns nicht mehr von unseren Gedanken kontrolliert, sondern lernen Entscheidungen darüber zu treffen, welche Gedanken uns gut tun und wie wir die anderen Gedanken ziehen lassen. Das schafft weniger Angst und Stress und mehr Gelassenheit und Wohlgefühl.
  • Die Chemie in unserem Körper verändert sich: Das Stresshormon Cortisol wird besser reguliert. Das Glückshormons Serotonin steigt an ebenso wie Endorphine und Melatonin – das Hormon für einen besseren Schlaf.
  • Bessere Konzentration.
  • Stärkung des Immunsystems.

Anleitung für Trancen

  • Unsere Trancen helfen dir, dich in einen entspannten Zustand zu begeben und neue Denkstrukturen in deinem Unterbewusstsein zu verankern.
  • Wie du von der oberen Auflistung der Gehirnwellen ableiten kannst, solltest du die Trancen nicht hören, während du Tätigkeiten ausführst, die deine bewusste Aufmerksamkeit erfordern. Dazu zählen z.B. Autofahren und Bedienen von Maschinen. Denn die Worte und die Musik sind darauf ausgerichtet, einen Zustand der Alpha- oder sogar Theta-Wellen hervorzurufen.
  • Es ist gut, wenn du die Trance immer mal wieder bewusst hörst, um die Informationen aufzunehmen und Bewusstsein und Unterbewusstsein miteinander zu verknüpfen. Du kannst sie auch gerne zum Einschlafen nutzen. Wenn du die Trance bewusst kennst, zeigt sie auch ihre Wirkung, wenn du sie im Schlaf hörst.
  • Den größten Effekt erzielst du, wenn du die Trance regelmäßig über einen längeren Zeitraum hörst. Wiederholung ist für dein Gehirn der Schlüssel für eine langfristige Verankerung.
  • Je öfter du Trancen hörst oder meditierst, desto leichter und schneller wirst du in Trance fallen und desto tiefer werden deine Trancezustände. Ein fantastisches Erlebnis.

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